Endlich war es soweit. Unsere Gruppe aus dem Wahlunterricht „Steinzeit“ ist auf die Jagd gegangen. Ein halbes Jahr haben wir uns intensiv über das Leben und die Menschen in der Steinzeit informiert. Von „homo erectus“, „homo habilis“ bis zu „homo sapiens“ lernten wir so Einiges über die Entwicklung des Menschen.

Wie sie sich kleideten und ernährten, wie sie „wohnten“, wie es eigentlich in den Familien aussah, warum das Feuer so wichtig ist und vieles mehr konnten wir im Unterricht erfahren.
Besonders viel Spaß gemacht hat aber das Herstellen eines Speeres, den wir dann natürlich für die Jagd nutzten. Gemeinsam malten wir lebensecht ein Mammut, den Höhlenbär (sechs Meter hoch!) und einen Säbelzahntiger. „Leider“ mussten diese „Tiere“ dann gejagt werden, denn ihr Fleisch, ihr Fell, ihre Knochen, Sehnen, Innereien und alles andere auch benötigten schließlich die Steinzeitmenschen, um zu überleben.
Tatsächlich war es dann ein bisschen wie in der Steinzeit: eine gefährliche Jagd, denn nicht jeder traf und das Tier wurde ziemlich wild … Außerdem herrschte große Kälte, wir stellten uns die Menschen in der Steinzeit, eingehüllt in Fell, vielleicht auch mit nackten Beinen, vor und froren während unserer Jagd sehr. Insgesamt ein tolles Erlebnis, das die Steinzeit ein bisschen lebendig werden ließ.

B. Klemp-Raske

Jahrgang Fünf: „Steinzeit“ auf der Jagd
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