Warum muss in der Schule eine Maske getragen werden?

Der Mund-Nasen-Schutz – also die „Maske“ – kann die Übertragung von Covid 19 von einem Menschen auf den anderen verhindern. Die Schülerinnen und Schüler sind in Gruppen – sogenannte Kohorten – unterteilt. Innerhalb einer Kohorte muss keine Maske getragen werden.

An den Stellen des Schulgeländes, wo sich Menschen unterschiedlicher Kohorten begegnen und es nicht möglich ist, einen Mindestabstand einzuhalten, muss die Maske getragen werden. Das gilt

  • für den Weg in den Unterrichtsraum am Morgen
  • für die Flure im Gebäude
  • für den Weg in die Pause und wieder zurück
  • für den Weg zur Bushaltestelle nach Schulschluss

Im Unterrichtsraum und in der Pause muss die Maske nicht getragen werden.

Was passiert, wenn es einen Corona-Fall gibt?

Wenn die Möglichkeit besteht, dass Ihr Kind Corona hat, müssen Sie sofort die Schule informieren. Sie dürfen Ihr Kind auf keinen Fall in die Schule schicken.

Wird der Schule ein Corona-Fall gemeldet, informieren wir sofort das Gesundheitsamt der Region Hannover sowie die Landesschulbehörde. Das Gesundheitsamt entscheidet über die Maßnahmen, die die Schule treffen muss. Darüber werden Sie dann umgehend informiert.

Das kann der Ausschluss vom Unterricht in der Schule für einige Schüler und Lehrkräfte oder auch für einen ganzen Jahrgang sein. Die betroffenen Personen arbeiten dann von zuhause aus, bis das Gesundheitsamt den Schulbesuch wieder erlaubt.

Warum wird ohne Masken und Abstand unterrichtet?

Aktuell wird versucht, den Schulbetrieb so normal wie möglich zu gestalten. Kinder und Jugendliche haben unter der Schließung der Schulen sehr gelitten, daher soll jetzt möglichst uneingeschränkt unterrichtet werden können.

Die Schülerinnen und Schüler werden in „Kohorten“ unterteilt, an unserer Schule ist dies jeweils ein Jahrgang. Innerhalb der Kohorte wird normal unterrichtet, es muss kein Abstand voneinander gehalten und auch keine Maske getragen werden. Kurse wie etwa die zweite Fremdsprache (Französisch, Spanisch) können so unterrichtet werden. Auch das Lernbüro ist in der üblichen Form möglich.

Einschränkungen gelten erst wieder beim Verlassen des Klassenraumes auf dem Flur oder auf dem Weg in die Pause oder zur Bushaltestelle.

Für die Lehrkräfte gilt, dass sie im Unterricht Abstand zur Klasse halten oder eine Maske tragen müssen, wenn sie nicht in ihrer Kohorte unterrichten.

Mein Kind ist erkältet – darf es in die Schule kommen?

Bei einem Schnupfen oder leichten Husten: Ja. Auch mit einer Allergie (z. B. Heuschnupfen, Pollenallergie) kann die Schule besucht werden.

Bei stärkerer Erkrankung (z. B. Husten, Halsschmerzen, erhöhte Temperatur) muss die Genesung abgewartet werden. Nach 48 Stunden ohne Symptome kann die Schule ohne weitere Auflagen (d. h. ohne ärztliches Attest, ohne Testung) wieder besucht werden, wenn kein Kontakt zu einer bestätigten Covid-19 Erkrankung bekannt ist.

Bei schwereren Symptomen, zum Beispiel mit

  • Fieber ab 38,5° C oder
  • akutem, unerwartet aufgetretenem Infekt (besonders der Atemwege) mit deutlicher Beeinträchtigung des Wohlbefindens oder
  • anhaltendem starken Husten, der nicht durch Vorerkrankung erklärbar ist,

sollte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Die Ärztin oder der Arzt wird dann entscheiden, ob ggf. auch eine Testung auf SARS-CoV-2 durchgeführt werden soll und wann ein Schulbesuch wieder möglich ist.

Grundsätzlich gilt: Im Zweifel lassen Sie Ihr Kind zuhause, bis es wieder ganz gesund ist. In Absprache mit der Klassenleitung kann auch zuhause unterrichtet werden. Das übliche „Probier es mal, es wird schon gehen …“ führt oft dazu, dass Sie Ihr Kind nach kurzer Zeit wieder aus der Schule abholen müssen.

 

 

Was tut die Schule zum Schutz vor Corona?

Wir wollen den Unterricht so normal wie möglich gestalten. Um trotzdem eine Übertragung von Krankheiten weitgehend zu vermeiden, haben wir folgende Maßnahmen getroffen:

  • Das Betreten der Schule ist nicht uneingeschränkt erlaubt. Wer in einem Risikogebiet war, darf unsere Gebäude 14 Tage lang nicht betreten. Von unnötigen Besuchen ist abzusehen. Angelegenheiten, die per Mail oder telefonisch zu klären sind, sollten auch auf diesem Wege erledigt werden.
  • Beim Betreten der Schule müssen die Hände desinfiziert werden.
  • Auf Verkehrswegen und Fluren muss eine Maske getragen werden. Im Übrigen ist Abstand von anderen Menschen einzuhalten.
  • Büros in der Verwaltung dürfen nur einzeln, nach Aufforderung und mit Maske betreten werden.
  • Schülerinnen und Schüler eines Jahrganges und ihre Lehrkräfte dürfen sich im Klassenraum ohne Maske begegnen. Außerhalb der Unterrichtsräume werden Masken getragen. Von Schülerinnen und Schülern anderer Jahrgänge ist Abstand zu halten. Lehrkräfte, die in einem anderen als dem angestammten Jahrgang unterrichten, halten Abstand im Unterricht zu den Schülerinnen und Schülern oder tragen eine Maske.
  • Desinfektionsmittel, Seife und Handtücher sind ausreichend vorhanden.
  • Im Übrigen gelten die üblichen Regeln: Abstand halten, Husten und Niesen in die Armbeuge, so oft wie möglich Hände waschen.

Ein wesentlicher Beitrag zum Infektionsschutz ist jedoch das Verhalten außerhalb der Schule. Achten Sie darauf, dass Ihre Kinder vernünftig mit dem Risiko umgehen. Lassen Sie Ihr Kind bei Krankheit zuhause genesen, schicken Sie es nicht in die Schule.

Nur wenn wir uns alle an die Regeln halten, kann die Schule offen bleiben!

Maskenpflicht auch an der Haltestelle?

Auch nach Ende des Unterrichts an der Bushaltestelle bestehen unsere Lehrkräfte darauf, dass eine Maske getragen wird. Auch wenn wir nicht mehr auf dem Schulgelände sind:

Der Großraumverkehr Hannover hat eine Maskenpflicht in den Fahrzeugen und an den Haltestellen verfügt.

Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie Ihrem Kind noch einmal erklären, dass die Maske auch an der Haltestelle getragen werden muss. Auch wenn es lästig ist – der Schutz der Gesundheit geht vor.

Danke!

Mein Kind ist in Quarantäne! Was tun?

Alle Personen, die über längere Zeit gemeinsam mit einer Corona-infizierten Person in einem Raum waren, werden aktuell für zwei Wochen in Quarantäne geschickt. Das Gesundheitsamt legt dies in Absprache mit der Schulleitung für den betroffenen Personenkreis fest.

Das heißt:

  • die Person darf das Haus nicht verlassen
  • die Person muss sich so gut irgend möglich von den anderen Personen im Haus fern halten

Betroffen ist dabei immer nur die Person, die den Kontakt in der Schule hatte. Andere Familienmitglieder dürfen sich weiterhin frei bewegen und etwa zur Arbeit gehen.

Soweit möglich, lernt und arbeitet die Person in Quarantäne weiter. Lehrkräfte unterrichten aus dem Homeoffice heraus. Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, die ihnen gestellten Aufgaben zu lösen. Die Klassenleitung ist dabei stets ansprechbar.

Mehr über die Vorgaben des Gesundheitsamtes finden Sie in diesem Informationsschreiben.

 

Das Deutsche Rote Kreuz gibt ein paar Tipps zum Verhalten während der Quarantäne:

  • Sorgen Sie zu Hause für einen geregelten Alltag und geben Sie ihm Struktur.
    Falls Sie im Homeoffice arbeiten, trennen Sie Ihren Arbeitsplatz vom Privatleben – wenn möglich auch räumlich.
  • Legen Sie feste Zeiten für Arbeit (Erwachsene) und schulisches Lernen (Kinder) fest.
  • Bestimmen Sie fixe Zeitpunkte, an denen die Familie (sofern alle gesund sind) sich zur gemeinsam Mahlzeit trifft.
  • Sorgen Sie für Privatsphäre für jedes Familienmitglied.
  • Organisieren Sie Erholungsmomente für alle, die mit Entspannungsübungen, Spiele spielen, lesen, fernsehen etc. gefüllt sind.
  • Versuchen Sie sich – auch in den eigenen Räumen – sportlich zu betätigen, z. B. mit Gymnastik- oder Kraftübungen.
  • Minimieren Sie Ihre sozialen Kontakte nach draußen und verabreden Sie sich stattdessen zum Telefonieren, Mailen oder Skypen.
  • Nutzen Sie auch die digitalen Geräte, falls Sie psychologische Unterstützung benötigen.
  • Achten Sie aufeinander und kontaktieren Sie ärztliche Hilfe per Telefon oder Notruf (112 im Notfall oder ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117), wenn es bei einem Familienmitglied zu gesundheitlichen Problemen kommt.
  • Lassen Sie sich von Nachbarn mit Einkäufen versorgen oder bieten Sie umgekehrt Hilfe an, falls die Personen von nebenan Unterstützung benötigen.
  • Die Einkäufe sollten am besten in Kartons o.Ä. vor die Haustüre gestellt werden und nach einmaliger Nutzung entsorgt werden.
  • Sorgen Sie für regelmäßige Belüftung der Räume und reinigen Sie Ihr Zuhause gründlich nach Ablauf der Quarantäne!
  • Bleiben Sie trotz des Ausnahmezustandes positiv und gelassen. Diese Krise wird vorbeigehen!

Es fahren so wenige Busse. Kann die Schule da nichts tun?

Kurz gesagt: Leider nein.

Die Situation an der Bushaltestelle kennen wir sehr gut, es sind immer Lehrkräfte beider Schulen vor Ort und versuchen, trotz der beengten Verhältnisse für einen einigermaßen geregelten Betrieb zu sorgen.

Es ist der Schule bekannt, dass einige der Busse offenbar sehr voll sind. Mehrere Anfragen – auch von Eltern – bei der GVH bzw. RegioBus haben ergeben, dass keine weiteren Busse mehr eingesetzt werden können.

Es würde die Situation sehr entspannen, wenn mehr Kinder mit dem Rad zur Schule kämen.

Woher kommen die Regeln in der Schule?

Wir richten uns nach der jeweils gültigen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen, dem Rahmenhygieneplan des Kultusministeriums sowie den Erlassen der Landesschulbehörde.

Aus diesen Vorgaben entstehen die Regelungen zum Infektionsschutz an unserer Schule. Diese sind von allen Menschen hier in der Schule einzuhalten.